10 eigenschaften von ethanol


Ethanol ist ein trinkbarer Alkohol. In diesem Beitrag erfährst du alles über seine Eigenschaften, Verwendung und Herstellung. Ethanol abgekürzt: EtOH; engl. Die vereinfachte Strukturformel lautet CH 3 CH 2 OH. An der vereinfachten Strukturformel von Ethanol erkennst du, dass es ein Alkohol ist. Denn Äthanol besitzt eine Hydroxygruppe OH. Wie sein naher Verwandter Methanol ist Ethanol ein primärer Alkohol. Das liegt daran, dass das Kohlenstoffatom C neben der OH-Gruppe ein weiteres C und zwei Wasserstoffatome H gebunden hat. Der Alkohol findet in vielen unterschiedlichen Bereichen Anwendung. Beispielsweise dient Bioethanol Gemisch aus Ethanol und Benzin als Kraftstoff. Einige wichtige Eigenschaften des Alkohols haben wir dir in einem Steckbrief zusammengefasst:. Der Alkohol ist also in Wasser sehr gut löslich. Das kommt daher, dass die Ladungen innerhalb des Ethanol-Moleküls nicht gleich verteilt sind. Genauer gesagt innerhalb der OH-Gruppe. Denn ein Sauerstoffatom ist elektronegativer als ein Wasserstoffatom. Deswegen zieht Sauerstoff mehr Elektronen an sich. 10 eigenschaften von ethanol

10 Eigenschaften von Ethanol: Chemische Struktur

Zur Benennung wird dem Namen Ethan das Suffix -ol angehängt. Die Summenformel für Ethanol nach dem Hill-System ist C 2 H 6 O, die häufig verwendete Schreibweise C 2 H 5 OH ist keine Summen-, sondern eine Halbstrukturformel. Alkohol ist das umgangssprachliche Wort für Ethanol ; die Fachbezeichnung Alkohole hingegen steht für eine Gruppe organisch-chemischer Verbindungen, die neben dem Kohlenwasserstoffgerüst als zusätzliche funktionelle Gruppe mindestens eine Hydroxygruppe besitzen, wobei sich an dem Kohlenstoffatom mit der Hydroxygruppe kein höherwertiger Substituent befindet. Ethanol entsteht auf natürlichem Weg vor allem bei der Ver gärung zuckerhaltiger Früchte. Dem Menschen ist diese natürlich vorkommende Substanz seit langem als Mittel zur Berauschung Rauschgift [18] bekannt. Dynastie [21] sowie auf alt-mesopotamischen Keilschrifttafeln [21] Hinweise auf die Herstellung ethanolhaltiger Getränke. Biere , später Weine wurden zunächst mit Hilfe von Wild hefen erzeugt. Die Ethanolgehalte solcher Getränke waren geringer als heute, da die Wildhefen ab einer bestimmten Ethanolkonzentration die Umwandlung von Zucker in Ethanol einstellen.

Ethanol: Physikalische Eigenschaften Ethanol Alkohol ist eine flüchtige, leicht entzündliche, farblose Flüssigkeit mit einem leichten stechenden Geruch. Die Summenformel ist C2H5OH.
Ethanol: Toxizität und Sicherheit Ethanol ist ein trinkbarer Alkohol. In diesem Beitrag erfährst du alles über seine Eigenschaften, Verwendung und Herstellung.

Ethanol: Physikalische Eigenschaften

Seine Eigenschaften ähneln stark dem des Methanols. Typische Reaktionen sind die Veresterung mit Carbonsäuren und die Oxidation zu Acetaldehyd Ethanal , Essigsäure und Kohlenstoffdioxid. Bei Gärprozessen, z. Die Wirkungen auf den Menschen sind bei geringen Dosen nicht gefährlich, zumindest bei Erwachsenen und Nichtschwangeren. Ethanol dient in der Industrie vor allem als Lösungsmittel, Brennstoff und Ausgangsstoff zur Herstellung weiterer Chemikalien. Zunehmend wird er auch als Treibstoff verwendet. Alkohol Ethanol Methanol Propanol Butanol Pentanol Hexanol Heptanol Octanol Nonanol Decanol Hydroxylgruppe. In der homologen Reihe der Alkohole steht er an zweiter Stelle, hinter dem Methanol. Ethanol ist eine farblose, klare, brennbare, leicht entzündliche, alkoholisch riechende Flüssigkeit mit einem brennenden Geschmack. Er verbrennt mit blassblauer, schwach leuchtender Flamme zu Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf. Bei der Reaktion mit Alkalimetallen entsteht Wasserstoff und das entsprechende Alkoholat Salz. Ethanol zeigt die für primäre Alkohole typischen Reaktionen, z.

Ethanol: Toxizität und Sicherheit

Ethanol kann bei der Verödung von Tumoren und der Verödung von Nervenganglien eingesetzt werden. Beim Leberzellkarzinom kann bspw. Dabei wird hochprozentiges Ethanol in entsprechende Nervenganglien injiziert um sie so zu veröden. Bei oraler Einnahme wird Ethanol in der Leber weitgehend metabolisiert, insbesondere über das Enzym CYP Alkohol wird im gesamten Verdauungstrakt resorbiert. In geringem Umfang beginnt die Resorption bereits in der Mundschleimhaut. Der dort aufgenommene Alkohol geht direkt in das Blut über. Der im Darm aufgenommene Alkohol gelangt zunächst in die Leber, wo er teilweise metabolisiert wird: Ethanol wird durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Acetaldehyd abgebaut und diese dann durch die Acetaldehyddehydrogenase zu Acetyl-Coenzym A metabolisiert. Die Essigsäure wird über den Citratzyklus und die Atmungskette unter Energiegewinnung zu CO 2 abgebaut. Bei höheren Alkoholkonzentrationen im Blut werden bis zu 10 Prozent des Ethanols zusätzlich durch das mikrosomale Ethanol-oxidierende System MEOS in der Leber abgebaut.