3 jährigen zum offenen sarg
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3-jähriger bei offenem Sarg: Eine schwierige Situation
Mittlerweile gibt es zahlreiche Kinderbücher, die ihre Zielgruppe an das Thema Trauer und Tod heranführen z. Noemi und Benjamin fragen nach dem Tod". Dies ist wichtig, da Kinder nicht selten damit in Berührung kommen — beispielsweise schon durch den Tod des geliebten Haustiers oder indem ein anderes Kindergartenkind oder Freunde einen Elternteil verlieren. Kinder lernen früh, dass auch der Tod zum Leben gehört. Doch erst mit neun bis zwölf Jahren verstehen sie auch, dass er das unwiederbringliche Ende eines Lebens bedeutet. Bis zu diesem Alter gehen sie mit diesem Thema häufig weniger emotional, sondern sehr sachlich um. Info-Broschüre , S. Für Kinder ist der Umgang mit dem Tod meist wesentlich einfacher und selbstverständlicher als für Erwachsene. Sie versinken nicht in trübsinnigen Gedanken über den Sinn des Lebens oder die Nähe des eigenen Ablebens, sondern stellen sinnvolle und naheliegende Fragen, um das Geschehene unmittelbar verarbeiten zu können: Warum muss man eigentlich sterben? Sterben Mama und Papa auch bald?
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| Die psychologischen Folgen eines offenen Sargs für einen 3-jährigen | Für kleine Kinder ist der Tod etwas Abstraktes, sie sehen ihn nicht als etwas Endgültiges an. Erst mit neun oder zehn Jahren können Kinder überhaupt realisieren, dass der Tod das unwiederbringliche Ende des Lebens bedeutet und auch das eigene Leben enden wird. |
Wie geht man mit einem 3-jährigen um, wenn der Sarg offen ist?
Kinder nehmen Trauer und Tod je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedlich wahr. Während Babys bereits im Mutterleib auf emotionale Veränderungen reagieren, entwickeln Kleinkinder eigene Konzepte des Todes, die sich mit der Zeit verändern. Eltern sollten auf die Fragen ihrer Kinder offen eingehen und ihnen helfen, ihre Gefühle zu verstehen und zu verarbeiten. Wir sind eine bunte Mischung aus erfahrenen Eltern, kreativen Köpfen und Fachleuten aus den Bereichen Erziehung und Gesundheit. Gewohnte Grenzen und Rituale geben dem Kind Sicherheit und Orientierung — Kommen Kinder mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer in Kontakt, unterscheidet sich ihr Empfinden je nach Alter, den Menschen in Ihrer Umgebung und den bereits entwickelten Vorstellungen von Leben und Tod. Eine Mutter berichtet in einem Trauerforum von ihrer Trauererfahrung während ihrer Schwangerschaft : Sie war im siebten Monat mit ihrer Tochter schwanger, als sie per Telefon vom plötzlichen Tod ihres Vaters erfuhr. Ihre Tochter hatte sich umgedreht und wollte laut Aussage der Hebamme näher an ihrem Herzen sein.
Die psychologischen Folgen eines offenen Sargs für einen 3-jährigen
Dieses Verhalten schützt Kinder und Jugendliche vor Überbeanspruchung. Ein tröstendes Abschiedsritual: Manche Familien bemalen den Sarg des Verstorbenen und schmücken ihn mit Blumen und Bändern. Manche Eltern wollen ihren Kindern die Konfrontation mit dem Tod ganz ersparen und sie davor schützen. Sie nehmen ihre Kinder grundsätzlich nicht zu Beerdigungen mit. Doch das ist der falsche Ansatz. Man sollte zumindest älteren Kindern, also Kindern, die das Grundschulalter erreicht haben, nicht die Möglichkeit nehmen, sich von geliebten Menschen persönlich zu verabschieden. Trauerbegleiterin Chris Paul wie auch viele Pfarrer und Seelsorger befürworten es, Kinder und Jugendliche an Beerdigungen teilnehmen zu lassen. Vorher sollte man Kindern vorbereitend berichten, wie Trauerfeier und Beerdigung ablaufen, wer zur Beerdigung kommen wird und dass man danach meist noch in ein Gasthaus geht, um gemeinsam Kaffee zu trinken. Paul meint, man könne Kinder am Sarg Abschied nehmen lassen oder Erinnerungsstücke in den Sarg legen lassen.