8. mai 1945 frankreich
Der Prozess des Kriegsendes verlief uneinheitlicher, als es das nationale Narrativ nahelegt. Juni gedachte. Seinerzeit hatte es bereits kurz darauf, am Nachdem die Deutschen ab das Begehen des französischen Nationalfeiertages verboten hatten, war dieser Tag für Cherbourg ein ganz besonderer Freudentag, der in der Ausstellung siebzig Jahre später ebenfalls dokumentiert wurde. Die frühen Bilder der Freude und des Glücks sollten jedoch nicht vergessen lassen, dass es bis zur Befreiung des ganzen Landes noch ein opferreicher Weg war. So sei zum einen daran erinnert, dass die Waffen-SS-Einheit "Das Reich" am Die verschiedenen hier genannten Daten deuten auf einen uneinheitlichen Prozess hin, der von unterschiedlichen geografischen, politischen, militärischen und persönlichen Grundvoraussetzungen geprägt war. Ausgangspunkte für die Befreiung des Landes waren die alliierten Landungen in der Normandie am 6. Juni und in der Provence ab dem August , sodass nun nach und nach die alliierten Truppen mit Unterstützung französischer Verbände Stadt um Stadt unter dem Jubel der einheimischen Bevölkerung befreiten.
8. Mai 1945: Der Tag der Befreiung Frankreichs
Dönitz beauftragte Generaloberst Alfred Jodl, den Verantwortlichen für die Kriegführung von Norwegen bis Nordafrika, die Kapitulationsverhandlungen im amerikanischen Hauptquartier in Reims zu führen. Jodl versuchte noch, die Kapitulation gegenüber der roten Armee hinauszuzögern, um den Deutschen in den Ostgebieten die Flucht nach Westen zu ermöglichen, allerdings ohne Erfolg. Generaloberst Jodl unterzeichnete am 7. Mai in Reims im Hauptquartier von General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Sie trat am 8. Mai um 23 Uhr in Kraft. Der sowjetische Diktator Josef Stalin drängte auf eine Wiederholung der Zeremonie im sowjetischen Machtbereich. In der Nacht zum 9. Mai unterschrieb Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel, Chef des Oberkommandos der deutschen Wehrmacht, die Kapitulationsurkunde im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst. Nach mehr als fünf Jahren Krieg schwiegen in Europa endlich die Waffen. Mai gez.
| Die Kapitulation der Wehrmacht in Frankreich am 8. Mai 1945 | Mai endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Als die Waffen endlich schwiegen, waren mehr als 60 Millionen Opfer zu beklagen. |
| Frankreichs Wiedergeburt: 8. Mai 1945 | Mai als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. In vielen europäischen Ländern wird der 8. |
Die Kapitulation der Wehrmacht in Frankreich am 8. Mai 1945
Im engeren Sinn wird der Begriff auf die in Korsika beginnende Befreiung Frankreichs oder die Befreiung von Paris August angewendet. Mit dem Überfall auf Polen im September begann der Zweite Weltkrieg. Der deutsche Angriff auf Frankreich begann am Mai und endete am General Charles de Gaulle flüchtete am Juni nach London. Von dort aus richtete er per Radioansprache einen flammenden Appell an alle Franzosen, den Kampf gegen die Besatzung nicht einzustellen, sondern notfalls aus dem Exil und von den Kolonien aus den Kampf fortzusetzen. Er gründete das Komitee Freies Frankreich. Im Inneren Frankreichs bildeten sich allmählich aus den politischen Parteien, Organisationen und Gewerkschaften der Dritten Republik Widerstandsgruppen, die Fluchthilfe leisteten und Untergrundzeitungen herausgaben. Ein wichtiges Datum war der Juni Durch den deutschen Überfall auf die Sowjetunion klärten sich die Fronten. Die infolge des Hitler-Stalin-Pakts entstandene erhebliche Desorientierung auf der Linken , insbesondere in den Reihen der Kommunisten , war behoben.
Frankreichs Wiedergeburt: 8. Mai 1945
Da erst danach in Moskau die deutsche Kapitulation bekannt gegeben wurde, wird in der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten der 9. Mai als Tag des Sieges begangen. In der DDR war der 8. Mai als Tag der Befreiung von bis , und ein gesetzlicher Feiertag. Eine Teilkapitulation der Wehrmacht für Nordwestdeutschland, Dänemark und die Niederlande wurde bereits am 4. Mai auf dem Timeloberg bei Wendisch Evern gegenüber dem britischen Feldmarschall Bernard Montgomery erklärt, die am folgenden Tag um 8 Uhr in Kraft trat. Die Niederlande feiern am 5. Mai den Bevrijdingsdag. An diesem Tag verhandelten der kanadische General Charles Foulkes und der deutsche Oberbefehlshaber Johannes Blaskowitz im Beisein von Prinz Bernhard als Kommandant der inländischen Streitkräfte in den Ruinen des weitgehend zerbombten Hotel de Wereld in Wageningen über die Kapitulation der Wehrmachtseinheiten in dem noch besetzten Teil der Niederlande. Blaskowitz erbat sich 24 Stunden Bedenkzeit. Wilhelm Keitel unterzeichnet im sowjetischen Hauptquartier Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht.